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Neuigkeiten von Terry Pratchett (Oktober 2008)
Auf PJSM-Prints gibt es ein Update von Terry Pratchett.
Laut der Meldung kommt er mit dem nächsten (Scheibenwelt-) Roman "Unseen Academicals" mittlerweile gut voran, da mittlerweile weniger Dinge seine Zeit in Anspruch nehmen würden.
Gesundheitlich gehe es ihm gut, sein Zustand sei stabil. Offensichtlich sind einige Experten darüber verblüfft, dass sein Zustand so stabil sei, da keine Zweifel daran bestünden, dass er eine Form einer Demenzerkrankung habe, jedoch keine Verschlechterung eintritt.
Außerdem hat Terry Pratchett angekündigt, dass er in das Weihnachtsspecial der Show "With Great Pleasure" des britischen Radiosenders BBC 4 eingeladen wurde. In der Show stellen Prominente die literarischen Werke vor, die sie am meisten beeinflusst haben. Laut PJSM-Prints sollen auch schon Tickets für die Aufzeichnung am 14. November erhältlich sein, auf der Webseite der BBC findet sich allerdings zur Zeit noch kein Hinweis.
Gesendet wird die Sendung dann an Weihnachten, sobald der feste Zeitpunkt fest steht, wird er hier bekannt gegeben.
Außerdem finden sich eine ganze Reihe von Fotos in der Newsmeldung - inkl. Bildern von Terry Pratchett beim Arztterminen und einer MRT-Aufnahme seines Gehirns.
Laut der Meldung kommt er mit dem nächsten (Scheibenwelt-) Roman "Unseen Academicals" mittlerweile gut voran, da mittlerweile weniger Dinge seine Zeit in Anspruch nehmen würden.
Gesundheitlich gehe es ihm gut, sein Zustand sei stabil. Offensichtlich sind einige Experten darüber verblüfft, dass sein Zustand so stabil sei, da keine Zweifel daran bestünden, dass er eine Form einer Demenzerkrankung habe, jedoch keine Verschlechterung eintritt.
Außerdem hat Terry Pratchett angekündigt, dass er in das Weihnachtsspecial der Show "With Great Pleasure" des britischen Radiosenders BBC 4 eingeladen wurde. In der Show stellen Prominente die literarischen Werke vor, die sie am meisten beeinflusst haben. Laut PJSM-Prints sollen auch schon Tickets für die Aufzeichnung am 14. November erhältlich sein, auf der Webseite der BBC findet sich allerdings zur Zeit noch kein Hinweis.
Gesendet wird die Sendung dann an Weihnachten, sobald der feste Zeitpunkt fest steht, wird er hier bekannt gegeben.
Außerdem finden sich eine ganze Reihe von Fotos in der Newsmeldung - inkl. Bildern von Terry Pratchett beim Arztterminen und einer MRT-Aufnahme seines Gehirns.
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Montag, 29. September 2008
Terry Pratchett spricht auf Konferenz der britischen Konservativen über Alzheimer (Update 8.10.)
Terry Pratchett hält heute eine auf der Konferenz der britischen Konservativen eine Rede über Alzheimer. Er wird (wie auch bereits früher) vor allem die Finanzierungslücken für Alzheimer-Medikamente im britischen Gesundheitssystem kritisieren.
Die Rede soll übrigens nicht heißen, dass Terry Pratchett die Konservativen unterstützt, ihm geht es um die Sache. Um das zu verdeutlichen sind im a href="http://paulkidby.com/news/index.html" title="Newseintrag auf PJSM Prints">Newseintrag auf PJSM Prints auch Links zu den anderen britischen Parteien gesetzt.
Wer sich genauer dafür interessiert, kann sich den Newseintrag auf PJSM Prints vornehmen oder auf der Webseite der britischen Konservativen vorbeischauen.
Update 30.9.: Terry Pratchett wurde nach seiner Rede offensichtlich mit stehenden Ovationen bedacht. Hier ein (englischer) Ausschnitt aus Wales Online:
Update 8.10.: Mittlerweile findet sich der Text der Rede auf der Webseite von PJSM Prints.
Die Rede soll übrigens nicht heißen, dass Terry Pratchett die Konservativen unterstützt, ihm geht es um die Sache. Um das zu verdeutlichen sind im a href="http://paulkidby.com/news/index.html" title="Newseintrag auf PJSM Prints">Newseintrag auf PJSM Prints auch Links zu den anderen britischen Parteien gesetzt.
Wer sich genauer dafür interessiert, kann sich den Newseintrag auf PJSM Prints vornehmen oder auf der Webseite der britischen Konservativen vorbeischauen.
Update 30.9.: Terry Pratchett wurde nach seiner Rede offensichtlich mit stehenden Ovationen bedacht. Hier ein (englischer) Ausschnitt aus Wales Online:
Best selling novelist Terry Pratchett won a standing ovation at the Tory conference today when he made a moving plea for more to be done to combat the rising toll from Alzheimer’s disease.
Mr Pratchett, author of the Discworld books, recently donated one million dollars for research after being diagnosed with an early onset form of the disease.
As guest speaker, he warned the country was facing a “tsunami” of dementia suffering and the load on the NHS and society as a whole could become “unbearable”.
Mr Pratchett, who is not a Conservative, said: “If the disease is not stopped or slowed, the country will have to deal with a large population of helpless elderly.”
Insisting that “big” decisions were required soon, he asked: “Is there going to be a government of any stripe willing to put its money where its mouth is .... or will dementia remain the most feared disease of the over-55s, facing ....loss of dignity and all too often the chemical cosh”.
He likened his own experience of Alzheimer’s, for which there is no cure, to a “slow motion car crash ... with always, at the back of your mind, the thought that sooner or later you’ll go through the windscreen”.
Cancer patients were seen as “brave battlers,” while dementia sufferers were regarded in some quarters as “superfluous old-farts”.
People laughed about the disease. But there was an “element of fear”.
With more than a million people forecast to be suffering from the disease by 2025 the cost of dealing it will run into billions of pounds.
“The toll of this nasty disease is greater than you think. An appreciable number of people in this room will be affected by it. Dementia isn’t a disease of the bumbling elderly. People get it in their 50s and 60s.”
Pausing occasionally due to the effects of the disease, Mr Pratchett said the strain on carers and their support was “bad enough now”.
With a rising number of sufferers, he warned that unless more research was done to combat Alzheimer’s: “Before long the effects on the NHS and society as a whole will be far too heavy. The load will be unbearable. What is unthinkable is to do nothing at all.”
Update 8.10.: Mittlerweile findet sich der Text der Rede auf der Webseite von PJSM Prints.
Sonntag, 17. August 2008
Terry Pratchett geißelt das britische Gesundheitssystem NHS
In einem Artikel auf News of the World kritisiert Terry Pratchett das britische Gesundheitssystem NHS scharf. Wie bereits mehrmals richtet sich seine Kritik vor allem gegen die Praxis des NHS, das Alzheimer-Medikament Aricept nicht an Alzheimer-Patienten im frühen Stadium der Krankheit auszugeben.
Außerdem kritisiert er, dass Patienten im NHS eine Behandlung verweigert werden kann, wenn sie sich zusätzlich privat behandeln lassen.
Bei Interesse findet ihr den (englischen) Artikel, in dem Terry Pratchett auch nochmals die Auswirkungen der Krankheit bei ihm beschreibt, auf News of the World.
Außerdem kritisiert er, dass Patienten im NHS eine Behandlung verweigert werden kann, wenn sie sich zusätzlich privat behandeln lassen.
Bei Interesse findet ihr den (englischen) Artikel, in dem Terry Pratchett auch nochmals die Auswirkungen der Krankheit bei ihm beschreibt, auf News of the World.
Dienstag, 5. August 2008
Neuigkeiten von Terry Pratchett (1. August 2008)
Auf www.paulkidby.com findet sich ein neuer Eintrag von Terry Pratchett.
Er schreibt, dass sein Leben zur Zeit vor allem aus kurzen Schreibperioden besteht, unterbrochen durch Interviewanfragen. Seine Ankündigung, dass er an der Alzheimer-Krankheit leide, habe ihn auf mehr angesehene Talk-Show-Sofas gebracht als 25 Jahre Scheibenwelt-Romane. Er schreibt auch, dass er wegen der Medienaufmerksamkeit bezüglich aktueller Entwicklungen in der Behandlung der Alzheimer-Krankheit im Moment den Vorzug vor dem Schreiben gibt. Daher könne er keinen Zeitpunkt nennen, wann er Unseen Academicals (den neuen Scheibenwelt-Roman) fertigstellen werde.
Gesundheitlich geht es ihm gut. Ein vor kurzem durchgeführter Test habe ergeben, dass es ihm nicht schlechter, eventuell sogar etwas besser gehe als im vergangenen November.
In den nächsten Wochen wird er in die USA fliegen, wo er sich mit einigen Alzheimer-Spezialisten unterhalten wird. In Los Angeles wird er sich mit Beamten des Los Angeles Police Department (LAPD) treffen, die dafür zuständig sind, verirrte Jogger mit Erinnerungsschwierigkeiten, die nicht mehr nach Hause zurückfinden, wieder nach Hause zu bringen. Er habe so etwas immer für eine "Großstadtlegende" gehalten, offensichtlich handele es sich aber um die Wahrheit. Rechtzeitig zur Scheibenwelt-Convention in Großbritannien werde er aber zurück sein.
Eine schlechte Nachricht habe er noch, die Dreharbeiten zu Going Postal würden aus verschiedenen Gründen erst Anfang 2009 beginnen können. Heute seien aber seine Szenen für die The Colour of Magic-DVD aufgenommen worden, die im Oktober erscheinen werde.
Im erweiterten Teil des Eintrags findet sich die Meldung im englischen Original. "Neuigkeiten von Terry Pratchett (1. August 2008)" vollständig lesen »
Er schreibt, dass sein Leben zur Zeit vor allem aus kurzen Schreibperioden besteht, unterbrochen durch Interviewanfragen. Seine Ankündigung, dass er an der Alzheimer-Krankheit leide, habe ihn auf mehr angesehene Talk-Show-Sofas gebracht als 25 Jahre Scheibenwelt-Romane. Er schreibt auch, dass er wegen der Medienaufmerksamkeit bezüglich aktueller Entwicklungen in der Behandlung der Alzheimer-Krankheit im Moment den Vorzug vor dem Schreiben gibt. Daher könne er keinen Zeitpunkt nennen, wann er Unseen Academicals (den neuen Scheibenwelt-Roman) fertigstellen werde.
Gesundheitlich geht es ihm gut. Ein vor kurzem durchgeführter Test habe ergeben, dass es ihm nicht schlechter, eventuell sogar etwas besser gehe als im vergangenen November.
In den nächsten Wochen wird er in die USA fliegen, wo er sich mit einigen Alzheimer-Spezialisten unterhalten wird. In Los Angeles wird er sich mit Beamten des Los Angeles Police Department (LAPD) treffen, die dafür zuständig sind, verirrte Jogger mit Erinnerungsschwierigkeiten, die nicht mehr nach Hause zurückfinden, wieder nach Hause zu bringen. Er habe so etwas immer für eine "Großstadtlegende" gehalten, offensichtlich handele es sich aber um die Wahrheit. Rechtzeitig zur Scheibenwelt-Convention in Großbritannien werde er aber zurück sein.
Eine schlechte Nachricht habe er noch, die Dreharbeiten zu Going Postal würden aus verschiedenen Gründen erst Anfang 2009 beginnen können. Heute seien aber seine Szenen für die The Colour of Magic-DVD aufgenommen worden, die im Oktober erscheinen werde.
Im erweiterten Teil des Eintrags findet sich die Meldung im englischen Original. "Neuigkeiten von Terry Pratchett (1. August 2008)" vollständig lesen »
Mittwoch, 9. April 2008
Terry Pratchett spricht über seine Alzheimer-Diagnose
In einem Interview des Fernsehsenders ITV 1 hat sich Terry Pratchett über den Zeitpunkt geäußert, als er von seiner Alzheimer-Erkrankung erfahren hat.
Entgegen der Stimmung, die er in der damaligen News-Meldung verbreitet hat, sagte er, dass er sehr "wütend" über die Diagnose war. Er habe nicht gewusst, was er habe tun oder wohin er habe gehen sollen und es hätte auch einige laute Worte gegeben.
Die ersten Anzeichen der Alzheimer-Krankheit seien gewesen, dass er keine Krawatte mehr binden konnte und er schlechter tippte.
Terry Pratchett sagte auch, dass er aus Sicherheitsgründen seinen Führerschein abgegeben habe. Es komme vor, dass er sein Handy auf dem Schreibtisch anschaue, es aber nicht wahrnehme. Wer aber sein Handy übersehe, der könne auch ein Mädchen auf dem Zebrastreifen übersehen.
Außerdem sprach er davon, dass er sein Humanist sei, also ein Atheist und dass das Problem sei, dass man als Atheist "Gott vom Haken lasse". Man würde wirklich jemanden haben wollen, dem man die Schuld zuschieben kann.
Den Original-Artikel auf BBC News findet ihr hier.
Entgegen der Stimmung, die er in der damaligen News-Meldung verbreitet hat, sagte er, dass er sehr "wütend" über die Diagnose war. Er habe nicht gewusst, was er habe tun oder wohin er habe gehen sollen und es hätte auch einige laute Worte gegeben.
Die ersten Anzeichen der Alzheimer-Krankheit seien gewesen, dass er keine Krawatte mehr binden konnte und er schlechter tippte.
Terry Pratchett sagte auch, dass er aus Sicherheitsgründen seinen Führerschein abgegeben habe. Es komme vor, dass er sein Handy auf dem Schreibtisch anschaue, es aber nicht wahrnehme. Wer aber sein Handy übersehe, der könne auch ein Mädchen auf dem Zebrastreifen übersehen.
Außerdem sprach er davon, dass er sein Humanist sei, also ein Atheist und dass das Problem sei, dass man als Atheist "Gott vom Haken lasse". Man würde wirklich jemanden haben wollen, dem man die Schuld zuschieben kann.
Den Original-Artikel auf BBC News findet ihr hier.
Donnerstag, 13. März 2008
Terry Pratchett spendet 1 Million Dollar an den Alzheimer Research Trust
Terry Pratchett hat heute die Eröffnungsrede bei der Alzheimer’s Research Trust Network Conference gehalten. Er kündigte an, 1 Million US-Dollar (nach heutigem Kurs über 640.00 €) an den Alzheimer Research Trust zu spenden.
Terry Pratchett ist der Meinung, dass die Alzheimer-Forschung im Vergleich zu anderen Krankheiten extrem unterfinanziert ist. Pratchett äußerte auch Kritik am englischen Gesundheitssystem NHS, welches bei (relativ) jungen Patienten mit noch schwachen Symptomen das Medikament Aricept nicht finanziert, obwohl es die Auswirkungen der Krankheit herauszögern kann. Terry Pratchett kündigte an, weiter auf die Problematik aufmerksam zu machen.
Wer die komplette Rede (in gewohnt humorvoller Weise) lesen will, kann sie hier als PDF anschauen (auf Englisch).
Gleichzeitig wurde auch bekannt gegeben, dass es möglich ist, bei ebay eine Replik der Truhe zu ersteigern. Der Erlös der Versteigerung geht ebenfalls an den Alzheimer's Research Trust. Aber dazu eine eigene Meldung...
Im erweiterten Teil findet ihr die ganze Pressemeldung von Terry Pratchetts "offizieller" Seite paulkidby.com.
Die Meldung findet sich auch auf der Seite des Alzheimer's Research Trust.
"Terry Pratchett spendet 1 Million Dollar an den..." vollständig lesen »
Terry Pratchett ist der Meinung, dass die Alzheimer-Forschung im Vergleich zu anderen Krankheiten extrem unterfinanziert ist. Pratchett äußerte auch Kritik am englischen Gesundheitssystem NHS, welches bei (relativ) jungen Patienten mit noch schwachen Symptomen das Medikament Aricept nicht finanziert, obwohl es die Auswirkungen der Krankheit herauszögern kann. Terry Pratchett kündigte an, weiter auf die Problematik aufmerksam zu machen.
Wer die komplette Rede (in gewohnt humorvoller Weise) lesen will, kann sie hier als PDF anschauen (auf Englisch).
Gleichzeitig wurde auch bekannt gegeben, dass es möglich ist, bei ebay eine Replik der Truhe zu ersteigern. Der Erlös der Versteigerung geht ebenfalls an den Alzheimer's Research Trust. Aber dazu eine eigene Meldung...
Im erweiterten Teil findet ihr die ganze Pressemeldung von Terry Pratchetts "offizieller" Seite paulkidby.com.
Die Meldung findet sich auch auf der Seite des Alzheimer's Research Trust.
"Terry Pratchett spendet 1 Million Dollar an den..." vollständig lesen »
Freitag, 1. Februar 2008
Neuigkeiten von Terry Pratchett
Terry Pratchett hat einen neuen News-Eintrag auf www.paulkidby.com veröffentlicht.
Darin schreibt er, dass er demnächst Medikamente bekommt, die die Auswirkungen der Krankheit (insbesondere die Verschlechterung seiner Tipp-Geschwindigkeit und -Genauigkeit) verringern sollen. Trotz der Schwierigkeiten hofft er das Buch "Nations" noch diese Woche beenden zu können.
Abgesehen davon ist er dabei, sich in die Nachrichtenlage in punkto Alzheimer "einzuklinken", um eventuelle neue Forschungsergebnisse sofort mitzubekommen.
Pterry wird auf jeden Fall auf die Conventions in den USA und Großbritannien besuchen und auch bei einigen anderen Veranstaltungen anwesend sein, insgesamt seine Auftritte aber reduzieren.
Da seine Tippgeschwindigkeit gelitten hat, wird er auch weniger Fan-Mail beantworten (können). Er hofft auf Verständnis und möchte nicht vor die Wahl gestellt werden, ein weiteres Buch zu schreiben oder Fan-Mail zu beantworten.
Er bekommt immer noch Anfragen von Menschen, die etwas tun möchten. Gehirnspezialisten hat er seinem "Beraterteam" hinzugefügt. Alle anderen können, wenn sie möchten, Geld schicken, welches er an den Alzheimer Research Trust weiterleiten möchte, die ihm sehr geholfen haben. In Kürze wird auch eine Struktur dafür geschaffen werden, dies wird er dann auf der Seite bekannt geben.
Im erweiterten Teil des Eintrags findet sich die Meldung im englischen Original. "Neuigkeiten von Terry Pratchett" vollständig lesen »
Darin schreibt er, dass er demnächst Medikamente bekommt, die die Auswirkungen der Krankheit (insbesondere die Verschlechterung seiner Tipp-Geschwindigkeit und -Genauigkeit) verringern sollen. Trotz der Schwierigkeiten hofft er das Buch "Nations" noch diese Woche beenden zu können.
Abgesehen davon ist er dabei, sich in die Nachrichtenlage in punkto Alzheimer "einzuklinken", um eventuelle neue Forschungsergebnisse sofort mitzubekommen.
Pterry wird auf jeden Fall auf die Conventions in den USA und Großbritannien besuchen und auch bei einigen anderen Veranstaltungen anwesend sein, insgesamt seine Auftritte aber reduzieren.
Da seine Tippgeschwindigkeit gelitten hat, wird er auch weniger Fan-Mail beantworten (können). Er hofft auf Verständnis und möchte nicht vor die Wahl gestellt werden, ein weiteres Buch zu schreiben oder Fan-Mail zu beantworten.
Er bekommt immer noch Anfragen von Menschen, die etwas tun möchten. Gehirnspezialisten hat er seinem "Beraterteam" hinzugefügt. Alle anderen können, wenn sie möchten, Geld schicken, welches er an den Alzheimer Research Trust weiterleiten möchte, die ihm sehr geholfen haben. In Kürze wird auch eine Struktur dafür geschaffen werden, dies wird er dann auf der Seite bekannt geben.
Im erweiterten Teil des Eintrags findet sich die Meldung im englischen Original. "Neuigkeiten von Terry Pratchett" vollständig lesen »
Mittwoch, 30. Januar 2008
Interview mit Terry Pratchett auf der Webseite von BBC Radio Stoke
Auf der Webseite von BBC Radio Stoke findet sich ein Audio-Stream eines Interviews mit Terry Pratchett. Insbesondere dreht sich das Interview um die Bekanntmachung von Terry Pratchett im Dezember, dass er an einer seltenen Alzheimer-Variante leidet und die Auswirkungen, die die Krankheit auf ihn hat.
Diese seltene Alzheimer-Variante ist laut Terry Pratchett insofern ungewöhnlich, als dass sie zuerst visuelle und motorische Einschränkungen hervorruft. Terry möchte betonen und hofft, dass man dies auch dem Telefoninterview entnehmen kann, dass man ihm die Erkrankung (nahezu) nicht anmerken würde, wenn man ihn treffen würde. Im Moment sei die einzige wirkliche Auswirkung, dass sich seine Tippgeschwindigkeit drastisch vermindert hat, er würde wieder wie ein Anfänger tippen. Er leidet zwar selten an Gedächtnislücken, ist sich aber nicht sicher, ob diese nicht einfach "normal" sind - er spricht davon, dass er diese Lücken auch schon sein ganzes Leben hat.
Terry Pratchett macht sich keine Sorgen darüber, dass er "irgendwann" z.B. die von ihm geschaffenen Charaktere vergessen könnte. Da sowieso niemand sagen könne, was in 5 Jahren ist, konzentriere er sich auf das, was im Jetzt und Heute zu tun ist. Er sieht die Alzheimer-Erkrankung vor allem als unwillkommene Beeinträchtigung, der Zeit, die er zum Schreiben hat. Er hat keine wie auch immer gearteten Probleme, sich Charaktere auszudenken, oder sie zu einem Handlungsstrang zu verweben. Letztlich seien es vor allem 2 Probleme: dass er Alzheimer hat - und dass er wüsste, dass er Alzheimer hat. Wenn es nicht wüsste würde er vermutlich denken, er hätte einfach ein paar schlechte Tage oder hätte zu schwer gearbeitet. Grundsätzlich ist ihm lieber, jetzt zu wissen, was mit ihm los ist, da er lieber "von dem Auto weiß, dass auf einen zu rast", da man mit dem Wissen noch eine ganze Strecke rennen könne, bevor einen das Auto einholt und erwischt.
Terry Pratchett sagt, dass er keinen Moment gezögert hat, die Erkrankung geheim zu halten, da er es vielen Menschen (z.B. seinen Verlegern) sagen musste und sehr schnell klar war, dass diese Nachricht sofort an die Öffentlichkeit gedrungen wäre. Seine Familie hat ihm zufolge die Nachricht sehr gefasst und pragmatisch aufgenommen und sich mehr darauf konzentriert hat, was man nun tun kann.
Das Echo auf die Ankündigung seiner Erkrankung im Newsteil von PJSM Prints war gewaltig, allein am ersten Tag erreichten ihn 50.000 Emails und die Webseite brach unter dem Ansturm zusammen. Auf seinen Hinweis in der Meldung, dass er gerne Hilfsangebote von Hirnspezialisten in Anspruch nehmen würde, kamen auch mehrere Antworten von Fachleuten aus verschiedenen medizinischen Tätigkeitsbereichen. Aus diesen hat er eine Art inoffizielles Beraterteam gebildet, um ihn in Fachfragen zu unterstützen, da es für jeden, der mit Alzheimer in Kontakt gekommen ist klar sei, dass man jede Hilfe braucht, die man kriegen kann.
Wer das Interview als Real-Media-Stream im (englischen) Original hören möchte, kann das Interview mit Terry Pratchett auf der Webseite von BBC Radio Stoke finden.
Diese seltene Alzheimer-Variante ist laut Terry Pratchett insofern ungewöhnlich, als dass sie zuerst visuelle und motorische Einschränkungen hervorruft. Terry möchte betonen und hofft, dass man dies auch dem Telefoninterview entnehmen kann, dass man ihm die Erkrankung (nahezu) nicht anmerken würde, wenn man ihn treffen würde. Im Moment sei die einzige wirkliche Auswirkung, dass sich seine Tippgeschwindigkeit drastisch vermindert hat, er würde wieder wie ein Anfänger tippen. Er leidet zwar selten an Gedächtnislücken, ist sich aber nicht sicher, ob diese nicht einfach "normal" sind - er spricht davon, dass er diese Lücken auch schon sein ganzes Leben hat.
Terry Pratchett macht sich keine Sorgen darüber, dass er "irgendwann" z.B. die von ihm geschaffenen Charaktere vergessen könnte. Da sowieso niemand sagen könne, was in 5 Jahren ist, konzentriere er sich auf das, was im Jetzt und Heute zu tun ist. Er sieht die Alzheimer-Erkrankung vor allem als unwillkommene Beeinträchtigung, der Zeit, die er zum Schreiben hat. Er hat keine wie auch immer gearteten Probleme, sich Charaktere auszudenken, oder sie zu einem Handlungsstrang zu verweben. Letztlich seien es vor allem 2 Probleme: dass er Alzheimer hat - und dass er wüsste, dass er Alzheimer hat. Wenn es nicht wüsste würde er vermutlich denken, er hätte einfach ein paar schlechte Tage oder hätte zu schwer gearbeitet. Grundsätzlich ist ihm lieber, jetzt zu wissen, was mit ihm los ist, da er lieber "von dem Auto weiß, dass auf einen zu rast", da man mit dem Wissen noch eine ganze Strecke rennen könne, bevor einen das Auto einholt und erwischt.
Terry Pratchett sagt, dass er keinen Moment gezögert hat, die Erkrankung geheim zu halten, da er es vielen Menschen (z.B. seinen Verlegern) sagen musste und sehr schnell klar war, dass diese Nachricht sofort an die Öffentlichkeit gedrungen wäre. Seine Familie hat ihm zufolge die Nachricht sehr gefasst und pragmatisch aufgenommen und sich mehr darauf konzentriert hat, was man nun tun kann.
Das Echo auf die Ankündigung seiner Erkrankung im Newsteil von PJSM Prints war gewaltig, allein am ersten Tag erreichten ihn 50.000 Emails und die Webseite brach unter dem Ansturm zusammen. Auf seinen Hinweis in der Meldung, dass er gerne Hilfsangebote von Hirnspezialisten in Anspruch nehmen würde, kamen auch mehrere Antworten von Fachleuten aus verschiedenen medizinischen Tätigkeitsbereichen. Aus diesen hat er eine Art inoffizielles Beraterteam gebildet, um ihn in Fachfragen zu unterstützen, da es für jeden, der mit Alzheimer in Kontakt gekommen ist klar sei, dass man jede Hilfe braucht, die man kriegen kann.
Wer das Interview als Real-Media-Stream im (englischen) Original hören möchte, kann das Interview mit Terry Pratchett auf der Webseite von BBC Radio Stoke finden.
Donnerstag, 13. Dezember 2007
Terry Pratchett leidet an seltener Alzheimer-Variante
Wie Terry Pratchett auf der Seite www.paulkidby.com bekannt gab, leidet er an einem frühen Ausbruch einer seltenen Alzheimer Variante.
Offensichtlich ist dies auch die Ursache der Beschwerden in diesem Jahr, die ursprünglich als leichter Schlaganfall diagnostiziert wurden.
Terry legt Wert darauf, dass die Nachricht in guter "Oma Wetterwachs-Manier" als "ICH BIN NICHT TOT!" verstanden wissen. Er arbeitet an der Vollendung von "Nations" und die Grundzüge von "Unseen Academicals" liegen auch vor. Er denkt, dass ihm auf jeden Fall noch Zeit für ein paar Bücher bleibt und möchte nicht, dass alle nun in Trübsal verfallen.
"Terry Pratchett leidet an seltener..." vollständig lesen »
